Knall-Effekt bei den Ermittlungen nach der Einflussnahme russischer Hacker auf die US-Wahlen. Im dem 25 Seiten dicken Schlussbericht der US-Geheimdienste werden schwere Geschütze gegen Kreml-Chef Wladimir Putin aufgefahren, Der habe laut den Erkenntnissen der CIA und anderer Geheimdienste die Hacker-Attacke auf das Wahlkampfteam von Hillary Clinton angeordnet.

Putin wollte dadurch, so der Bericht, “das Vertrauen. der US-Bevölkerung in die Demokratie unterminieren, Clinton schaden und ihre Wahlchancen schmälern“.  Andersrum: Der Kreml wollte durch die Hackerangriffe auf Clinton und die Demokraten Donald Trump zum Sieger machen.

Als der tatsächlich gewann, wurden russische Politiker abgehört, wie sie feierten.

Die Cyberattacken wurden von Hackern des russischen Geheimdiensts GRU durchgeführt. Der Codename war “Fancy Bear”. Alle 17 US-Geheimdienste sind sich bei diesen Schüssen einig.

Trump, der sich bisher skeptisch zeigte, rudert schon zurück: Es sei möglich, dass Russland eine Rolle spielte, sagt er jetzt. Aber die hätte den Wahlausgang nicht beeinflusst, behauptet Trump.