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Bei einem Briefing von FBI-Dirktor James Comey und demokratischen Abgeordneten das Repräsentantenhauses flogen die Fetzen: Es soll heftige Wortgefechte gegeben haben, einige Demokraten verließen aus Protest das Treffen vorzeitig.

Die „Dems“ werfen dem FBI-Chef vor, die Wahl von Hillary Clinton „gestohlen“ und Donald Trump zum Präsidenten gemacht zu haben.

Die konkreten Beschuldigungen:

  • Comey verlautete elf Tage vor der Wahl, dass die Ermittlungen wegen Hillarys E-Mail-Skandal wieder aufgenommen wurden. Die Flut negativer Schlagzeilen im Wahlkampffinale brachte Clinton um den Wahlsieg. Gleichzeitig aber hielt das FBI Untersuchungen wegen möglicher Verbindungen zwischen Trumps Wahlkampf-Team und Moskau unter Verschluss. Die Demokraten toben über diesen „Doppelstandard“.
  • Dazu hatte das FBI bereits 2015 bemerkt, dass russische Hacker von den Servern der Demokraten-Partei interne Unterlagen stahlen. Anstatt die Parteiführung zu informieren, gab es nur einen E-Mail-Austausch mit einem IT-Techniker. Die damalige Parteichefin Debbie Wasserman Schultz sagte, dass Comey sie nicht verständigte über die Hacker-Attacke. Zehntausende E-Mails wurden im Wahlkampffinale auf Wikileaks veröffentlicht und trugen zu Hillarys Niederlage bei.

Gegen Comey selbst laufen jetzt Untersuchungen. Doch es ist zu spät. Trump wird am Freitag vereidigt. Laut Berichten war die US-Bundespolizi von Trump-Unterstützern regelrecht unterwandert. Viele sprechen von einem „Putsch“ des FBI.

Als erster Demokrat bezeichnete Bürgerrechts-Legende John Lewis Trump als „illegitimen Präsidenten“.