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Nur mehr wenige Stunden bis zu Vereidigung des Polit-Außenseiters Donald Trump zum 45. US-Präsidenten Freitagmittag am Kapitol. Einwohner Washingtons und die ersten eingetroffene Besucher nutzten die aufgrund der enormen Sicherheitsvorkehrungen verkehrsbefreiten Boulevards der US-Hauptstadt für Spaziergänge bei fast frühlingshaftem Wetter (15 Grad).

Auffallend: Im Vergleich zur ersten Vereidigung von Barack Obama 2009 sind die Straßen fast verwaist. Vereinzelt posieren kleine Gruppen von Trump-Anhängern für Erinnerungsfotos. An der abgesperrten Pennsylvania Avenue fährt jemand mit einem alten Segway entlang, daneben radelt jemand am Fahrrad mit einer riesigen Trump-Flagge.

Das Kapitol selbst ist mit Metall-Barrieren hermetisch abgeregt. Dahinter werden die Musik-Nummerbn geprobt. Der Andrang hält sich aber selbst am künftigen Schauplatz des Amtsschwures in Grenzen. Der Absatz bei den Souvenier-Verkäufern scheint ebenfalls schleppend voranzugehen – einige bieten sogar Discounts an.

Wo wurden die Trump-Buttons produziert? „Ich hoffe in Amerika“, lacht eine Verkäuferin.

Zu einer hässlichen Szene kommt es nahe das Bahnhofes „Union Station“. Ein Trump-Souvenierverkäufer brüllt einem Afroamerikaner das N-Wort nach.

Ein vereinzelter Zwischenfall, sicher. Jedoch extrem verstörend.