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US-Präsident Donald Trump schickt jetzt immer mehr Bodentruppen nach Syrien. Soldaten einer amphibischen Einheit der US-Marines sind von Kriegsschiffen aus im Norden des Bürgerkriegsstaates einmarschiert,  berichtet die Washington Post.

Sie sollen mit schwerer Artillerie den bevorstehenden Kampf zur Rückeroberung von Rakka unterstützen. Die Stadt in Nordsyrien gilt als Hauptstadt der Terrormilizen des “Islamischen Staates” (IS).

Amerikanische “Special Operations”-Soldaten sind zwar schon seit längerem in Syrien aktiv. Doch die Stationierung der “Marines” stellt eine dramatische Eskalation des Kriegseinsatzes der Amerikaner gegen die Terror-Islamisten dar. Die jetzt eingesetzten Truppen gehören zur “11th Marine Expeditionary Unit” mit dem Stützpunk in San Diego.

Sie verfügen über Howitzer-Geschütze, die 115-Millimeter-Mörsergranten bis zu einer Reichweite von 30 Kilometern abfeuern können. 900 US-Soldaten sollen bereits in Nordsyrien stationiert sein – verstärkte Einsätze am Boden begannen bereits unter Barack Obama, Nachfolger Trump hingegen drückt aufs Tempo.

Er hat versprochen, den Islamischen Staat rasch besiegen zu wollen. Die Schlacht um Rakka könnte bereits in wenigen Wochen beginnen.  IS-Führer sollen bereits die Flucht ergriffen haben.

Trump schickte zusätzlich 1000 US-Truppen auch nach Kuwait: Die sollen in anderen Regionen beim Krieg gegen die IS-Milizen eingesetzt werden.