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Einen Monat nach der Festnahme an einem Airport in Florida wurde der Sohn von Box-Legende Muhammad Ali neuerlich von den Behörden angehalten: Beamte befragten Muhammad Ali Jr. am Reagan-Flughafen in Washington D.C., zuerst am Ticket-Schalter, dann neuerlich beim Sicherheits-Check.

Über den Vorfall hatte Demokraten-Kongressangeordnete Debbie Wasserman Schultz zuerst via Twitter berichtet: Sie stellte fest, dass Ali sogar verhaftet worden wäre. Die Sicherheitsbehörde TSA bestritt das jedoch: Man habe lediglich die Personalien überprüft, wurde beteuert. Allerdings musste Ali lange darauf warten, bis er nach einem Telefonat endlich zum Flugsteig durfte.

Alis Anwalt beschwerte sich über die Schikanen gegen seinen Mandanten, ein Moslem: Die Überprüfung hätte endlos gedauert, so die Vorwürfe: Ein Computersystem hätte ihn zum genauen Check empfohlen, so der Advokat. Die Vorlage seines Ausweises war ignoriert worden, stattdessen wurde ihm ein Telefonhörer überreicht. Er wartete dann 20 Minuten auf die Bestätigung seiner Identität, während Passagiere in der Schlange auf ein Geduldsprobe gestellt wurden.

Der Sohn des Box-Champs war im Vormonat nach einem Flug aus Jamaica in Fort Lauderdale (Florida) bei der Immigration vorübergehend festgenommen worden.

Die Demokratin Wasserman Schultz twitterte: “Verfolgungen wegen des Religionsbekenntnisses machen uns nicht sicherer”.