Die US-Ostküste zittert vor dem möglichen “Great Blizzard of 2017”: New York bereitet sich auf einen der gefährlichen Schneestürme seit Jahren vor – während der drohende Blizzard bereits zur Verschiebung des Merkel-Besuches bei Trump führte.

Zwar dürften die Schneefälle in New York mit prognostizierten 45 Zentimetern Neuschnee unter den Rekordwerten bleiben. Doch mit Winden bis zu 100 km/h durch Wintersturm Stella droht bei Sichtweiten gleich Null und Schneeverwehungen ein kompletter Zusammenbruch des Straßenverkehrs. Durch die Sturmflut werden dazu Überschwemmungen im Finanzbezirk von Manhattan befürchtet, berichtet die New York Post.

Gouverneur Andrew Cuomo hat bisher noch keine Stilllegung des gesamten Subway-Systems angeordnet, doch auf Strecken, die überirdisch verlaufen, wird ab 4 Uhr Morgens, Dienstag, der Verkehr eingestellt. Cuomo aktivierte das “Emergency Operations Center” und appellierte an die New Yorker: “Vermeiden sie alle unnötigen Aktivitäten im Freien!” Alle öffentlichen Schulen der Metropole bleiben Dienstag geschlossen, eine Million Schüler hat “schneefrei”.

Bürgermeister Bill de Blasio warnte ebenfalls vor einem “gefährlichen Schneesturm”. 689 Salzstreuer und 1600 Schneepflüge stehen zum Einsatz bereit.