New York und weite Teile der US-Ostküste kamen wegen Monster-Wintersturm Stella zum Erliegen: In der Metropole peitschten Windböen Schnee, Graupel und Eisregen durch die Straßen.

Wegen dem Einsickern wärmerer Luft jedoch wurden die erwarteten Schneehöhen in der City nach unten revidiert, so die NYT: Nur mehr 20 Zentimeter sind jetzt prognostiziert.

Bürgermeister Bill de Blasio warnte dennoch vor einem „gefährlichen Sturm“. Er appellierte: „Bleiben Sie zu Hause!” Der Big Apple kam fast zum Erliegen: Die Metropole glich weitgehend einer Geisterstadt. Die Airports wurden geschlossen, die Schulen ebenfalls (1 Mio. Kids frei). Über Grund verlaufende Subway-Linien stellten den Betrieb ein. Es folgte das Storno von 4500 Flügen.

Gouverneur Andrew Cuomo verhängte den Notstand im US-Staat New York. Im Landesinneren wurden bei „lebensgefährlichen Blizzard-Bedingungen“, so der US-Wetterdienst, bis zu 70 Zentimeter Neuschnee erwartet. An den Küsten galten Flutwarnungen durch die Sturmflut.

60 Millionen Menschen sind  vom späten Extremwinter betroffen: Insgesamt legte das Sturmtief “Stella” die US-Ostküste von Washington DC (wo US-Präsident Donald Trump den Merkel-Besuch absagte), über Baltimore, Philadelphia, New York bis Boston lahm.