Print Friendly, PDF & Email

Es war wie ein doppelter Haken – und Donald Trump (70) hängt in den Seilen. Selbst ein Sturz des US-Präsidenten wird nicht mehr ausgeschlossen.

Zuerst entlarvte ihn FBI-Chef James Comey endgültig als Lügner: Der Republikaner hatte Vorgänger Obama bezichtigt, ihn im Trump-Tower belauscht zu haben. „Dafür gibt es keinerlei Hinweise“, sagte Comey kategorisch.

Trump müsste sich jetzt endlich bei Obama beschuldigen – aber er mauert trotzig, gräbt sein Loch noch tiefer.

Weit ernster für das belagerte Weiße Haus aber: Comey bestätigte, dass das FBI auch im Skandal „Kremlgate“ Verbindungen zwischen Trumps Wahlkampfteam nach Russland untersucht. Vor allem: Gab es Absprachen mit russischen Offiziellen, die Hacker-Attacken gegen Rivalin Hillary Clinton koordinierten, um die Wahl zugunsten Trumps zu manipulierten?

Ließe sich das beweisen, wäre ein Amtsenthebungsverfahren wegen “Hochverrats” unausweichlich.

Es gibt heiße Spuren, so die New York Times:

  • Ex-Trump-Berater Roger Stone gab Kontakte zu Russen-Hacker Guccifer 2.0 zu.
  • Helfer Carter Page reiste im Juli nach Moskau – gleichzeitig traf am Parteitag der heutige Justizminister Jeff Sessions Russen-Botschafter Sergej Kisljak. Tage später begannen die Anti-Hillary-Enthüllung auf „Wikileaks“.
  • Ex-Sicherheitsberater Michael Flynn hatte Kontakte zu einer Cybersecurity-Firma mit Verbindungen zum russischen Geheimdienst.

Der FBI-Chef: „Wir gehen der Sache auf den Grund”.

Für Trump tickt die Zeitbombe.