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Dem Top-Demokraten am “House Intelligence Committee”, Adam Schiff, platzte der Kragen: Er ließ seiner Wut freien Lauf nach einer politischen Dolchstoß-Aktion des Vorsitzenden Devin Nunes (R).

Nunes hatte US-Präsidenten Donald Trump neue Unterlagen überbracht, die eine indirekte Überwachung von Trump und seinem Team durch die US-Geheimdienste zeigen würden. Dabei wären Kommunikationen von Trump & Co. mit ausländischen Personen unter Observation  der Geheimdienste protokolliert worden.

Nunes, der den wichtigsten Kongress-Ausschuss bei der Untersuchung von Kremlgate leitet, hatte jedoch den Demokraten Schiff nicht informiert – er entschloss sich zum Alleingang hinter dem Rücken aller Ausschuss-Mitglieder.

Die Opposition wirft Nunes nun vor, offenbar kein Interesse an einer lückenlosen Aufklärung der „Connections“ zwischen Team Trump und Moskau zu haben: Stattdessen werfe er „Nebelgranaten“, um dem Weißen Haus unter die Arme zu greifen, zürnt die Opposition.

Schiff nannte Nunes einen “Trump-Helfer” und suggerierte, dass die angeblich so brisanten Dokumente vielleicht sogar vom White House direkt gekommen sein könnten.

Schiff verlangte neuerlich eine “unabhängige Kommission” zur Untersuchung von “Kreml-Gate”.