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Der Mord war grimmig, doch das Motiv noch grauenhafter: Ein weißer Rassist fuhr von seinem Wohnort Baltimore nach New York, um Afroamerikaner zu töten, wie er gestand. Dem mörderischen Rassismus fiel ein Obdachloser zum Opfer.

Armeeveteran James Harris Jackson (28) hatte am Dienstag in Midtown Manhattan den 66-Jährigen Timothy Caughman mit einem 50 Zentimeter langen Schwert getötet.

Der Anhänger der „White Supremacy“-Bewegung stellte sich der Polizei und gab als Motiv an: Er wollte Schwarze umbringen. New York City wählte er als Tatort, da es durch den Status als Medien-Kapitale größtmögliche Aufmerksamkeit für die rassistische Wahnsinnstat geben würde, so das Kalkül des Killers.

Das Opfer Caughman hatte gerade an der Ecke 36. Straße und 9th Avenue Altflaschen gesammelt, als ihm der Rassenhasser das Schwert in die Brust rammte. Der Homeless schaffte es schwer verletzt noch zu einer Polizei-Station, doch starb am Weg ins Spital.