Print Friendly, PDF & Email

Das beabsichtigte “Moslem-Bann” war offenbar nur der Prolog für eine Reihe weiterer, von der Trump-Regierung geplanter drakonischer Maßnahmen, welche die Einreise in die USA zu einem Spießrutenlauf machen könnten.

Laut einem Report des “Wall Street Journal” plant US-Präsident Trump eine Reihe von strengen Überprüfungen von Ausländern – auch bei kurzen Urlaubsaufenthalten und für Bürger aus westeuropäischen Staaten wie Deutschland oder Frankreich.

Laut dem Entwurf der erörterten Regulative müssten Urlauber vor der US-Einreise Kontakte auf ihren Handys, Passwörter für “Social Media”-Konten und finanzielle Infos wie Bankunterlagen abgeben. Gespräche mit Agenten wären vorgesehen, bei denen selbst Urlauber nach ihrer “Ideologie“ ausgefragt werden könnten.

Die Regeln sollen für alle Staaten der Erde  gelten, auch für Staatsbürger aus Nation, die bisher kein Visum für die US-Einreise benötigten.

Die Maßnahme soll Teil einer Gesetzgebung werden, die Trump im Wahlkampf unter dem Schlagwort “Extreme Vetting” (extreme Überprüfungen) versprach. Die krassen Details werden aber erst jetzt bekannt.

Mit Trumps Grenz-Schikanen würden freilich Urlauber wie Geschäftsleute massenhaft die USA boykottieren – der Schaden für die US-Wirtschaft wäre unermesslich.