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US-Präsident Donald Trump drohte Syriens Giftgas-Schlächter Bashar al-Assad mit dem Krieg.

Doch praktisch alle strategischen Optionen sind entweder schon bisher gescheitert oder bergen das Risiko für den dritten Weltkrieg.

Strategen erfanden das Kürzel DIME für die Syrien-Optionen – es ist eine Buchstabensuppe der Hilflosigkeit:

  • Diplomacy: Assads Alliierter Russland könnte bedrängt werden, den mörderischen Diktator an die Leine zu nehmen. Das wurde mehrmals versucht – ergebnislos.
  • Intelligence: Mit Hilfe der US-Geheimdienste könnten direkte Attacken auf Assad durch Sonderkommandos exekutiert werden, ein „Tyrannen-Mord“ sozusagen. Hier scheint das Potenzial riesig, dass so richtig alles schiefgehen könnte, so der Sender ABC.
  • Military: Angriffe mit „Cruise-Missiles“ auf Kommandozentren und strategische Ziele wären denkbar. Doch mit 4000 russischen Soldaten am Boden und MIGs in der Luft, könnten Russen ums Leben kommen – und Trump den dritten Weltkrieg riskieren…
  • Economic Das weitere Einfrieren von Assads Konten und Geldströmen wäre hier der Plan, auch neue Wirtschaftssanktionen gegen Russland denkbar. Effekt ähnlicher Maßnahmen bisher: Null.

Trumps Stab wird sich genau überlegen müssen, wie die Antwort auf Assads Giftgas-Gräuel – abgesehen martialischer Rhetorik – ausfällt.