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Es gab mehrheitlich positive Reaktionen in den USA auf den von Donald Trump befohlenen Militärschlag auf eine Luftwaffenbasis in Syrien: Eine Mehrheit der Kongress-Mitglieder stellte sich hinter den Präsidenten.

Nach dem grauenhaften Giftgas-Einsatz durch das Regime von Diktator Bashar al-Assad  wäre der Vergeltungsschlag gerechtfertigt gewesen, so der Tenor am Kapitol.

Einige erzkonservative Senatoren jedoch bekrittelten, dass Trump vor dem Angriffsbefehl nicht den Kongress konsultiert hatte.

In den US-Medien wurde vor allem Trumps Tempo bei der Attacke hervorgestrichen: Nur zwei Tage nach dem Giftgas-Massaker nahe der syrischen Stadt Homs flogen bereits die Cruise Missiles bei dem Vergeltungsangriff.

Auch auf die Symbolik von Trumps entschiedenem Vorgehen wurde verwiesen: Trump hatte gezeigt, das er bei Militärschlägen nicht lange fackelt. Ein Ex-General sagte, es gäbe einen “neuen Sheriff” in der Weltpolitik.

Andererseits wurde auch angemerkt, dass sich Trump offenbar sehr von Emotionen habe leiten lassen. Vor einer Woche noch stellte für seine Regierung Assad „keine Priorität“ dar, wie Außenminister Tillerson damals sagte.

Experten würdigten den Ton von Trump bei der nach der Attacke im US-TV verlesenen Ansprache: Er führte neben der Beschreibung der Gräuel des Giftgas-Massakers aus, dass der Militärschlag im Einklang mit den nationalen Sicherheitsinteressen der USA stünde, da der Verwendungen von Chemiewaffen ein Riegel vorgeschoben werden müsse.