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Passagier Dr. David Dao, der von Polizisten aus einem überbuchten United-Jet geprügelt wurde, erholt sich nach der Entlassung aus dem Spital weiterhin an einem unbekannten Ort von seinen Verletzungen – während seine angeheuerten Staranwälte eine mögliche Millionen-Klage gegen die Airline vorbereiten.

Der Fall, der wegen des viralen Horrorvideos die ganze Welt schockierte, hat bereits massive Nachtwirkungen: Nicht nur für United, sondern alle Airlines.

Es geht vor allem um die umstrittene Praxis, dass Luftlinien Flüge überbuchen und damit rechnen, dass nicht alle Fluggäste erscheinen. Oft werden auch Passagiere von Bord geschickt, um Platz zu schaffen für Piloten und Crew – wie im Fall Dao.

Die Airline wollen die Praxis trotz des PR-Debakeks für United nach der Gewaltorgie gegen den Arzt aus Kentucky zwar nicht aufgeben – aber es könnte sich für Passagier künftig lohnen, den nächsten Flug zu nehmen.

United-Konkurrent Delta bietet künftig bis zu 9.950 Dollar an Kompensationen für die Räumung eines Sitzplatzes an – früher lag die Obergrenze bei der Entschädigung bei 1.350 Dollar. Es wird erwartet, dass andere Unternehmen nachziehen.

Bei solchen Summen könnten sich künftig Fluggäste anstellen für das Verlassen der Passagierkabine…