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Am Dienstag sollte in dem US-Staat eine in den USA bisher einzigartige Giftspritzen-Exekutionswelle starten: Die Henker planen die Hinrichtung von acht verurteilten Mördern in nur elf Tagen.

Der Grund für die plötzliche Eile in den Todeskammern: Bei einem der für die Giftspritzen-Tötung nötigen Medikamente ist das Ablaufdatum erreicht – und Nachschub ist wegen eines Lieferboykotts an Todesgefängnisse nicht erhältlich.

Am Osterwochenende hatte ein Bundesrichter alle geplanten Tötungen auf Eis gelegt. Doch Arkansas-Gouverneur Asa Hutchinson (R) lässt seine Staatsanwälte weiterkämpfen. Die holten sich aber bei den ersten beiden geplanten Exekutionen eine Abfuhr: Die beiden Delinquenten hätten am Dienstag in einer Haftanstalt 100 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Little Rock sterben sollen. Die Höchstrichter stoppten die Exekution.