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Der Wikileaks-Gründer Julian Assange dürfte es wohl bitter bereuen, dass er Trump mit der Schmutzkübel-Kampagne gegen Hillary Clinton beim Wahlsieg behilflich war. Jetzt revanchiert sich der US-Präsident: Mit einem möglichen Haftbefehl.

Daran arbeite das US-Justizministerium, sagte “Attorney General” Jeff Sessions. Unter Vorgänger Barack Obama war es nie zur Anklage gegen den Gründer das Aufdecker-Portals gekommen: Argumentiert wurde, dass neben Assange auch Medien wie die New York Times geheime Dokumente publizierten und die Chancen einer Verurteilung nicht sehr hoch wären, so CNN.

Sollte Sessions den Australier tatsächlich anklagen, wäre der Haftbefehl schwer zu vollstrecken: Assange hält sich in der ecuadorianischen Botschaft in London verschanzt.

Trump hatte einst die “Todesstrafe“ für den „Leaker“ verlangt.