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Die mächtigste Präsidententochter der Welt absolvierte bei einem Frauengipfel in Berlin ihr Debüt als globale Diplomatin des Weißen Hauses: Ivanka Trump (35), gleichzeitig Top-Beraterin ihres Vaters Donald Trump (70), nahm auf Einladung von Kanzlern Angela Merkel beim „Women20 Summit“ im Hotel Interconti teil. Das Treffen der Welt-Frauen war hochkarätig: Neben Ivanka und Merkel erörterten die Königin der Niederlande, Maxima, und IWF-Chefin Christine Lagarde  Frauenfragen.

Bei der Podiumsdiskussion bekräftigte die attraktive Geschäftsfrau (Mode, Schmuck) im Blümchenkleid, dass sie für Frauenrechte kämpfen werde. Sie hofft, dass sie durch ihren Einfluss auf ihren Vater was „bewirken“ könne: „Ich stehe ganz am Anfang, ich höre zu“, sagte sie. Die „Erste Tochter“ Amerikas  spüre dabei, dass Veränderungen möglich wären.

Doch als sie über die positive Frauenpolitik ihres Vaters ins Schwärmen geriet, reagierte das Publikum  empört. Es gab sogar leise Buh-Rufe. Die Moderatorin thematisierte prompt die Sexismus-Vorwürfe gegen ihren Vater, der Frauen gerne auf die „Pussy“ griff, wie er erzählte. Ivanka geriet in die Defensive: Als Firmenchef hätte er „positive Auffassungen über Frauen vertreten“, verteidigte sie den Präsidenten: „Frauen konnten in der Firma ihren Weg gehen“. So halte er das auch im Oval Office, sagte Ms. Trump.

Ivankas Rolle als Top-Einflüstererin im Weißen Haus ist wegen Nepotismus-Vorwürfen umstritten, zumal auch  ihr Gatte Jared Kushner Top-Berater ist. Trump führe die USA wie einen Familienbetrieb, sagen Kritiker.