Kushner-Schwester bot reichen Chinesen Green Cards für Investitionen an


Kushner
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Jetzt erschüttert der nächste Skandal den Stab um US-Präsidenten Donald Trump: Die Schwester von Schwiegersohn und Top-Berater Jared Kushner, Nicole Kushner Meyer, bot reichen, chinesischen Investoren US-Visas an – wenn sie in Immobilen-Projekte der Kushner-Familie investieren würden.

Ethik-Experten verdammten den Deal als “reine Bestechung”, so die “New York Daily News”.

Kushners Schwester unterbreitete am Samstag das Angebot bei einem Auftritt im Ritz-Carlton-Hotel in Peking vor einer Gruppe von 100 Investoren: Sie alle könnten “Green Cards” erhalten, wenn sie in das 150 Millionen Dollar teure Immobilienprojekt “One Journal Square” in Jersey City investieren würden.

Solche Deals sind generell nicht illegal: Beim sogenannten EB-5-Programm erhalten Ausländer Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigungen für Investitionen in den USA im Rahmen von mehr als 500.000 Dollar.

Die Geschäftsfrau hätte bei der Rede aber auch ihre “engen Beziehungen” zum Trump-White-House angepriesen: Sie bezeichnete Trump als “Schlüsselfigur beim EB-5-Programm” und strich die Rolle ihres Bruder als Top-Berater hervor.

Bei einer Powerpoint-Präsentation wurden die Verflechtungen präsentiert. Das Jersey-Projekt habe für sie und ihre ganzen Familie “große Bedeutung”, fuhr sie fort. Angedeutet wurde auch, dass sich die Visum-Regulative ändern könnten und die Investoren rasch entscheiden sollten.

Jared Kushner behielt trotz seiner zentralen Rolle im West-Wing seine Anteile an der Immobilien-Firma “Kushner Companies”.

Die Interessenskonflikte sind unübersehbar.

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