Print Friendly, PDF & Email

Lange hat er geschwiegen, endlos und erholsam waren die Urlaube in der Südsee nach dem Exit aus dem White House: Jetzt startete Barack Obama ein fulminantes Comeback in der Öffentlichkeit – mit rempelt dabei Trump an:

  • Bei einer Award-Gala in der “John F. Kennedy Library” appellierte er an die Republikaner, die größte Errungenschaft seiner Ära, die Gesundheitsreform “Obamacare”, nicht zu zerstören. Er halte an einer “inbrünstigen Hoffnung” fest, dass Senatoren und Abgeordnete die Parteipolitik überwinden und die Zukunft des US-Gesundheitssystems als Ganzes im Auge behalten können. Die Aussage ist ein Schuss vor den Bug von Trump vor dem Beginn des Showdowns um “Trumpcare“ im Senat.
  • Obama flog weiter nach Italien, wo er in Mailand eine Rede über den Klimawandel halten wird – nachdem sein Nachfolger Trump auch Obamas progressive Klimapolitik gerade rückgängig macht und sogar einen Ausstieg aus dem Pariser Klimavertrag überlegt.
  • Auch im Skandal “Kremlgate” meldete sich Obama zu Wort: Aus seinem Umfeld wurde gestreut, dass er Trump bei einem White-House-Meeting über Top-Berater Michael Flynn explizit gewarnt hatte.

Das Comeback Obamas führt zu ersten Wutausbrüchen bei den US-Konservativen, wie aufgrund aggressiver Schlagzeilen am rechten Internet-Portal “Drudge Report” ersichtlich wird: “Der Knochige ist zurück!”, stand da: “Fordert Trump heraus! Erhält Cash für Klima-Rede! Warnung wegen Flynn!”

Trump hatte zuletzt immer derber gegen Obama gelästert – jetzt schlägt der Ex-Präsident offenbar zurück. Die Schlacht beginnt.