Richtet Trump jetzt ein “Massaker” bei seinem Stab an?


Trump
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Donald Trump ist wütend – auf alle anderen: Dass der US-Präsident selbst durch sein impulsives Handeln für das Entgleisen der Präsidentschaft verantwortlich ist, kommt ihm nicht in den Sinn.

Der Republikaner schäumt nach dem historischen Fiasko des Rauswurfs von FBI-Chef James Comey.

Er ist wütend auf sein Team im “West Wing” – und sogar einige Regierungsmitglieder, berichtet das Portal “Axios”.

Es könnte in Kürze zu einem Blutbad beim Personal kommen. Ganz oben auf der potenziellen “You are Fried!”-Liste stehen:

  • Stabschef Reince Priebus,
  • Top-Stratege Steve Bannon,
  • Rechtsberater Don McGahn und
  • Presse-Sprecher Sean Spicer.

Es wäre praktisch der gesamte Führungsstab – außer natürlich den Familienmitgliedern, Schwiegersohn Jared Kushner und Tochter Ivanka.

Ins Kreuzfeuer von Trumps Wutanfällen sind aber auch Kabinettsmitglieder geraten:

  • Handelsminister Wilbur Ross hätte sich selbst gelobt nach einem nur symbolischen Handelsdeal mit China, zürnte Trump.
  • Justizminister Jeff Sessions verkündete härtere Richtlinien bei der Verhängung von Haftstrafen an, während Kushner an einer Reform des Justizwesens arbeitet.
  • Gesundheitsminister Tom Price macht Trump für die wieder ins Stocken geratene Gesundheitsreform “Trumpcare” verantwortlich.

Berichtet wird unterdessen, dass Trump Pressesprecher Spicer mit Kimberly Guilfoyle ersetzen könnte – einer telegenen Fox-News-Moderatorin.

Nach dem Comey-Debakel rutscht der Präsident in Umfragen auf neue Rekordtiefs: Laut Qinnipiac liegt Trump nur mehr bei 36 Prozent Zustimmung (im Schnitt aller Umfragen sind es 41,2 Prozent).

Laut einer NBC/WSJ-Umfrage begrüßten nur 29 Prozent die Absetzung von Comey.

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