Warum Amerika fordert, dass Trump diese Helden in Oregon würdigt


Oregon
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Ein Blutbad in einem Zug in Oregon aus rassistischen Motiven erschüttert Amerika: Der gewalttätige Islam-Hasser Jeremy Christian (35) hatte in einem Zugabteil zwei Frauen angepöbelt, eine von ihnen trug ein islamisches Kopftuch.

Doch drei Männer intervenierten, bevor der Mann gegen die Frauen gewalttätig werden konnte. Die folgende Attacke mit einem Messer endete tödlich für zwei der drei Verteidiger der schutzlosen Frauen. Taliesin Myrddin Namkai Meche (23), ein Mitarbeiter einer Consulting-Firma und der Armee-Veteran Rick Best (53), der nach dem 11. September 2001 Gedichte verfasste gegen die Diskriminierung von Muslimen, kamen ums Leben. Der Student Micah David-Cole Fletcher (21) überlebte schwer verletzt.

Der Killer wurde verhaftet: Christian hatte in Sozial-Foren in der Vergangenheit extremistische Stellungnahmen verbreitet und gilt als Mitglied einer “White Supremacy”-Neonazigruppe.

Eine der Frauen, die gar keine Muslimin ist, sagte zum Sender “Fox”: “Ich möchte den Leuten danken, die mich gar nicht kannten, doch die uns trotzdem verteidigten – zwei verloren ihr Leben, nur wegen unserem Aussehen…”, so Destinee Mangum (16).

1000 Menschen versammelten sich Samstagabend bei einer spontanen Trauerfeier zum Gedenken an die beiden couragierten Opfer. Die Männer werden jetzt in ganz Amerika als Helden bezeichnet.

Auf “Social Media” wird gefordert, dass sie auch US-Präsident Donald Trump würdigt.

 

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