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US-Präsident Donald Trump habe sich laut US-Medienberichten dazu entschlossen, dass die USA aus dem Pariser Klima-Vertrag aussteigen werde.

Das berichtet das Online-Portal „Axios“ unter Berufung auf Quellen im Weißen Haus. Erwartet wird, dass der US-Exit aus dem Klima-Deal, sollte er offiziell bestätigt werden, weltweit Empörung auslösen wird. Wie die Entscheidung von Trump genau umgesetzt werden soll,  werde in einer kleinen Beratergruppe erörtert, der auch der Chef der Umweltbehörde EPA, der Ex-Öl-Lobbyist Scott Pruitt, angehört.

Beraten werde, so der Report, ob die USA mit einem formalen Austritt das Übereinkommen binnen drei Jahren verlassen wolle, oder durch den Exit aus dem UN-Klimaabkommen, das dem Pariser Vertrag zugrunde liegt,  einen noch radikaleren Bruch mit der Weltgemeinschaft bei der Klima-Politik plane.

Der Austritt der Vereinigten Staaten, die nach China für den zweitgrößten Ausstoß von Treibhausgasen verantwortlich sind, würde das Abkommen massiv schwächen, so Experten.

In dem Vertrag war ein Fahrpan zur massiven Reduktion bei den Emissionen von CO2 und anderen Schadstoffen festgeschrieben worden.