USA killt Paris-Deal: Weltweite Wut auf Trump nach Klima-Eklat


Kushner
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Die USA kehrt der Welt den Rücken: In einem Affronts gegenüber der Weltbevölkerung gab Donald Trump (70) den Austritt der USA aus dem Pariser Klima-Abkommen bei einem Auftritt im Rosengarten des Weißen Hauses bekannt.

„Das ist ein schlechter Deal für Amerika“, sagte Trump bei dem dramatischen Auftritt.

Wochenlang hatte die Welt den Atem angehakten, ob die Vereinigten Staaten unter Trump tatsächlich den 2015 abgeschlossenen Pakt von 195 Nation zur massiven Reduktion der Treibhausgase verlassen werden. Der Plan wird von Forschern als einzige Alternative gesehen, den Klima-GAU noch abwenden zu können.

Mit der Zäsur führt Trump jetzt die Supermacht, die nach China die zweithöchste Menge an Treibhausgasen in die Atmosphäre verpufft, in einen einsamen Club: Nur Syrien und Nicaragua hatten bisher den Paris-Vertrag nicht unterschrieben.

Die globale Empörung scheint noch größer als bei der US-Invasion des Irak unter George W. Bush, bei der es zumindest Alliierte gab. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel suchte beim Berlin-Besuch des chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang bereits für Verbündete für eine neue “Klima-Allianz” gegen die jetzt am Pranger stehenden USA.

Empörung gibt es aber auch in Amerika: Die Wirtschaft, die Forschung, eine große Mehrheit der Bevölkerung und sogar zahlreiche Republikaner hatten sich für einen Verbleib in der globalen Klima-Koalition ausgesprochen. Trump schlug sogar den Rat seiner Lieblingstochter Ivanka (35) in den Wind.

Die Hardliner rund um Radikal-Strategen Steve Bannon setzten sich durch. Makaber: Trump setzt das Schicksal unseres Planten aufs Spiel, bloß wegen der Einlösung eines Wahlversprechens. Der Republikaner hatte im Wahlkampf vor Kohlarbeitern den Austritt aus dem Paris-Akkord angekündigt.

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