Trumps Klima-Exit verdammt: „Dümmste Entscheidung seit dem Irakkrieg“


Klima
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Weltweite Entrüstung am „Day After“ des von US-Präsidenten Donald Trump (70) verlauteten US-Exits aus dem Pariser Klima-Vertrag. Trump wollte bei seiner rechten Basis mit billigem Populismus punkten. Doch starrsinnig, ahnungslos, gar boshaft killte der Choleriker „Amerikas Rolle als Führungsmacht“, so CNN-Experte Fareed Zakaria. Über die „dümmste Entscheidung seit dem Irak-krieg“, schimpfte die New York Times.

Trump schien sich bei der Rosengarten-Rede fast diebisch zu freuen, der Welt eins auswischen zu können. Die Tragweite der Zäsur schien ihm nicht bewusst: Amerika lässt die Welt bei der existenziellen Klimakrise im Stich.

Die Wutwelle ist global:

  • Angela Merkel bezeichnete das Abkommen als nötig, „um die Schöpfung zu bewahren“. Ihre Kampfansage: „Nichts kann uns aufhalten“.
  • Frankreichs Präsident Emanuel Macron stellte klar: „Die in Paris erzeugte Dynamik ist unumkehrbar“. Ätzend drehte er Trumps Slogan um: Lasst uns den Planeten „great again“ machen, so Macron.
  • EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will Trump bei den US-Ausstiegspläne  sogar Steine in den Weg werfen „Es ist die Pflicht Europas zu sagen: So geht das nicht“, giftete er.

Die Reaktion auf Trumps Ansinnen, den Vertrag US-freundlicher neu verhandeln zu wollen? Kommt nicht in Frage!

Der Tenor auch in den US-Medien: Trump sei eine „Schande für Amerika“. In einer Rebellion gegen Trump wollen 50 US-Metropolen, darunter New York, L.A. und Chicago, die Pariser Klima-Ziele trotzdem einhalten.

In einer der treffendsten Headlines schrieb die „Huff Post“: „Trump to Planet: Drop Dead“.

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