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Braut sich ein Putsch der Republikaner gegen US-Präsidenten Donald Trump zusammen – mit Vize Mike Pence als Triumphator?

Auffällig war bereits: Je mehr Trump im Kremlgate-Strudel versinkt, desto stärker scheint Pence auf Distanz zu gehen. Außer einem kurzen Aufritt bei Trumps Rosengarten-Klimakill schien der Ex-Gouverneur zuletzt fast auf Tauchstation gegangen zu sein.

Jetzt sorgt ein geplanter Auftritt im wahl-kritischen Midwest-Staat Iowa für Aufsehen: Pence soll dort beim jährlichen Sommer-Fundraiser der Senatorin Joni Ernst die Parteibasis motivieren. Die Unzufriedenheit über Trumps bisherige Chaos-Präsidentschaft steigt auch bei den Konservativen. Kritisiert wird vor allem, dass die gesamte Republikaner-Agenda nicht vom Fleck kommt.

Sollte Trump noch Ärger in Bedrängnis geraten und zu toxisch für die “Grand Old Party” (GOP) werden, wäre auch ein “Putsch” gegen den Präsidenten mittels eines Amtsenthebungsverfahrens nicht undenkbar. Ins Oval Office einziehen würde dann der weit verlässlichere Erzkonservative Mike Pence: Bereitet er sich mit Auftritten wie in Iowa schon darauf vor?