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Mysteriöser Mord an einer Muslimin in Virginia: Die Jugendliche (17) war beim Verlassen einer Moschee in Sterling (Virginia) verschleppt und getötet worden, berichtet die Washington Post.

Die Polizei hat aber bisher ein “Hassverbrechen” ausgeschlossen – eine Vorgangsweise, die suspekt erscheint.

Nabra Hassanen hatte mit drei Freunden das Gebetshaus der “All Dulles Area Muslim Society” (ADAMS) am Sonntag verlassen, als die Gruppe von einem Autofahrer konfrontiert wurde. Die anderen Teens flüchteten zurück in die Moschee, Nabra jedoch wurde verschleppt. Nach einer mehrstündigen Großfahndung war ihr Leichnam in einem Teich in Fairfax gefunden worden.

Laut der Mutter des Opfers wurde das Mädchen mit einer Eisenstange erschlagen.

Die Polizei verhaftete als mutmaßlichen Täter Darwin Martinez Torres (22). Warum die Ermittler vorerst möglichen Hass gegen Muslime als Motiv ausschließen, ist noch unklar.

Die muslimische Gemeinde im Norden Virginias reagierte erschüttert: “Unser Herzen sind gebrochen während wir auf diesen traumatischen Vorfall regieren”, sagte der Führer der ADAMS-Moschee.