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Der US-Student Otto Warmbier, der in Nordkorea verurteilt wurde und in ein Koma fiel, ist sechs Tage nach seiner Heimkehr in die USA verstorben, teilten seine Eltern mit.

Der Tod des 22-Jährigen wurde in einem Spital in Cincinnati um 14:20 Uhr (Ortszeit) festgestellt.

Warmbier verbrachte 18 Monate in nordkoreanischer Haft, die meiste Zeit bereits im Koma. Erst in der Vorwoche ließ das Regime in Pjöngjang die Überstellung in die USA zu.

Sein Vater Frederic erhob schwere Anklage gegen Diktatur Kim Jong-un: “Mein Sohn war Opfer grauenhafter Brutalität”, zürnte er. Ärzte stellten schwere Gehirnschäden fest, es gab offenbar keine Chance auf eine Heilung.

In einer Stellungnahme ließen die Eltern durchblicken, dass sie lebenserhaltende Maschinen abstellen haben lassen: Sie wollten ihn “ziehen lassen”, hieß es. Otto hätte zuletzt einen friedlichen Gesichtsausdruck gehabt, wurde weiters mitgeteilt: Als hätte er gespürt, wieder zu Hause zu sein.

US-Präsident Donald Trump reagierte auf den Tod von Warmbier: Er bezeichnete Nordkorea als „brutales Regime“.

Hier das Statement des Präsidenten:

Statement by President Donald J. Trump on the Passing of Otto Warmbier

Melania and I offer our deepest condolences to the family of Otto Warmbier on his untimely passing.  There is nothing more tragic for a parent than to lose a child in the prime of life.  Our thoughts and prayers are with Otto’s family and friends, and all who loved him.

Otto’s fate deepens my Administration’s determination to prevent such tragedies from befalling innocent people at the hands of regimes that do not respect the rule of law or basic human decency.  The United States once again condemns the brutality of the North Korean regime as we mourn its latest victim.