Der heute von Präsidenten-Sohn Don Jr. veröffentlichte E-Mail-Austausch könnte genau jener zwingende Kremlgate-Beweis sein, nach dem Sonderermittler Bob Mueller sucht bei seinen Untersuchungen einer möglichen Zusammenarbeit zwischen Team Trump und Moskau bei der Propaganda- und Hacker-Attacke gegen Hillary Clinton im Wahlkampf 2016.

Das sagen Rechtsexperten und Skandal-Veteranen in Washington zu “Politico”.

Don Jr. hatte selbst E-Mails mit dem dubiosen Musik-Publizisten Rob Goldstone publiziert – nachdem die NYT eine Veröffentlichung ankündigte.

Goldstone hatte im Auftrag der mächtigen Agalarovs (Immobilien-Tycoon Aras und sein Popstar-Sohn Emin) ein Treffen mit der russischen Anwältin Natalia Veselnitskaya eingefädelt. Goldstone erklärte in den E-Mails, dass ein russischer Staatsanwalt über die Agalarovs von höchsten Regierungskreisen als Wahlkampfhilfe für Trump gesammelte “inkriminierende Informationen” über Hillary Clinton übergeben wollte.

Diese E-Mail-Kette würde ganz klar zumindest die Absicht des Trump-Teams bewiesen, “mit der russischen Regierung kollaborieren zu wollen”, so etwa Ex-Ankläger Peter Zeidenberg zu Politico.

Andere Fachleute meinen, Trump Jr. sowie die ebenfalls bei dem Treffen anwesenden Berater Jared Kushner und Paul Manafort dürften Bundesgesetze gebrochen haben.

Ein weiterer Anwalt brachte es auf den Punkt: Der Präsidentensohn hätte Mueller gerade die “Smoking Gun” geschenkt.

CNN berichtete prompt, dass Mueller und sein hochkarätiges Ermittlerteam das Treffen unter die Lupe nehmen wollen.