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Immer wilder hatte Donald Trump zuletzt gegen die Hexenjagd von Sonderermittler Bob Mueller gewütet – und jetzt könnte der Top-Cop bei den “Kremlgate”-Ermittlungen prompt an die Leine genommen werden.

Vize-Justizminister Rod Rosenstein, der wegen des Rückzugs von Attorney General Jeff Sessions als höchste Instanz die Arbeit des FBI-Sonderermittlers überwacht, kündige nun an, dass Mueller für eine Ausweitung der Untersuchungen eine Genehmigung durch das Justizministerium benötigen würde.

Damit scheint er vor allem Trumps Wünschen gerecht zu werden: Der Präsident hatte jüngst vor allem dagegen protestiert, dass der knallharte Ermittler seine Nase auch in andere fragwürdige Bereiche früherer Trump-Aktivitäten stecken könnte – vor allem schien der ehemalige Bauunternehmer eine Durchleuchtung seiner Finanzen zu befürchten, samt Einsicht seiner Steuererklärungen.

Rosensteins Aussagen auf “Fox News” gelten als erste Indizien, dass der Top-Jurist auf Wunsch des Weißen Hauses Mueller ein Korsett anlegen könnte. Normalerweise haben eingesetzte Sonderermittler fast uneingeschränkte Vollmachten.