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Es ist der Sommer der Horror-Umfragen für Donald Trump: Während sich der Präsident durch seinen Urlaub im New-Jersey-Ressort golft, sinken seine Beliebtheitswerte auf fast täglich neue Rekordwerte.

“Ich würde ihn rund um die Uhr wegen der Gefahr eines Selbstmordes überwachen lassen”, ätzte bereits das extrem kritische MSNBC-Moderatoren-Duo Mika Brzezinski und Joe Scarborough.

Laut einer IBD/TIPP-Erhebung sank er erstmals auf 32 Perzent Popularität, der bisher tiefste Wert seiner nun fast 200 Tage langen Präsidentschaft.

Alarmierend aber vor allem für das Weiße Haus: CNN lieferte eine neue Schockumfrage, in der bereits Erosionen bei der Unterstützung durch Republikaner-Wähler und sogar Anhänger seiner bisher treuen Trump-Bewegung sichtbar werden:

  • Nur 37 Prozent meinen, Trump verfolge im Oval Office die richtigen Prioritäten,
  • fast zwei Drittel der Amerikaner misstrauen dem Präsidenten und seinem Team.
  • Weitere Daten illustrieren, wie sehr der Ex-Bauuternehmer bereits unten durch ist: 55 Prozent gaben an, dass Trump das Image der US-Präsidentenamtes bereits nachhaltig geschädigt hat.
  • Nur 31 Prozent glauben, dass er das Amt kompetent ausführe.
  • Und: 72 Prozent der US-Wähler finden, dass Trump die Finger vom Handy lassen und aufs Twittern verzichten sollte.

Trumps Reaktionen auf die meisten Umfragewerte lassen auf aufkommende Panik schließen: Mit immer krasseren Attacken auf die “Fake News”-Medien und andere Institutionen, sowie wahlkampfähnlichen Auftritten peitscht er seine Anhänger auf und erhofft sich, “dass sie ihm zu Hilfe kommen könnten”, beobachtete die “Washington Post”.