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Wirbelsturm Harvey krachte bei Corpus Christi gegen die Texas-Küste – jetzt droht die große Sintflut.

Harvey wurde zum stärksten Hurrikan, der die USA in 12 Jahren heimsuchte. Mit Winden von 209 km/h röhrte der “Kategorie 4”-Sturm an Land.

Die Windböen waren so verheerend, dass selbst Veteranen der Hurrikan-Berichterstattung im US-TV  ihre Sendungen abbrechen und Zuflucht suchen mussten.

In dramatischen TV-Bilder war zu sehen, wie Palmen wild in dem Wirbelsturm wackelten und durch die Sturmflut Küstenbereiche überschwemmt wurden.

Nach der Horror-Sturmnacht gab es beim ersten Tageslicht am Samstag Meldungen von schweren Schäden:

  • Mehrere Gebäude stürzten ein,
  • 250.000 Haushalte waren in Corpus Christi ohne Strom,
  • Bäume wurden umgeweht, Straßenschilder und Ampeln lagen auf den verwaisten Straßen der Stadt.

Harvey schwächte sich nach dem Landgang ein wenig ab, das “National Hurricane Center” gab Samstagmorgen Windstärken von 160 km/h an.

Doch der Sturm soll die nächsten Tage fast stationär bleiben und entlang der Texasküste bis Houston sintflutartige Regenfälle auslösen.

Laut einem Computermodell wurden Niederschlagsmengen von bis zu 1200 Millimetern  prognostiziert – es werden in der Region fünf weitere Tage an heftigen Regenfällen erwartet.

Durch die befürchteten Überschwemmungen könnten einige Ort „für Wochen und Monate unbewohnbar bleiben“, warnte der Nationale Wetterdienst.

Der Sturm könnte einen Schaden von 40 Milliarden Dollar verursachen, so Experten.