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Schock in dem USA nach dem bisher provokantestem Raketentest von Nordkorea-Diktator Kim Jong-un.

Die Streitkräfte des Regimes hatten eine Mittelstrecken-Rakete abgefeuert, die über die nördliche japanische Insel Hokkaido flog. Ingesamt raste das Geschoß 2700 Kilometer weit durch die Atmosphäre..

In Japan löste der Raketentest einen Großalarm und Panik aus. Es war insgesamt erst die dritte Rakete aus Nordkorea, die seit 1998 über Japan flog.

Jetzt steigt neuerlich die Kriegsgefahr. Eine militärische Konfrontation ist nicht mehr auszuschließen.

US-Präsident Donald Trump reagierte scharf auf die neuerliche Provokation von Pjöngjang: Alle Optionen würden am Tisch liegen, stellte Trump klar. Damit meinte der US-Oberkommandierende auch militärische.

Trump ist durch den neuen Raketentest bis auf die Knochen blamiert: Erst in der Vorwoche hatte er bei einem Auftritt in Arizona geprahlt, dass seine Drohungen mit dem Herabregnen von “Feuer und Wut” dem Fernost-Diktator zur Vernunft gebracht hätten.

Tatsächlich hatte Kim das angekündigte Abfeuern von Raketen in Richtung des US-Territoriums Guam vorerst abgesagt.

Jetzt jedoch brennt der Hut: Amerikas UN-Botschafterin Nikki Haley donnerte, dass die USA “ernsthafte Schritte” gegen Nordkorea in die Wege leiten müssen. Was damit genau gemeint war, blieb vorerst unklar. Sie verlangte zumindest eine Verurteilung durch den UN-Sicherheitsrat.

Aber auch Nordkorea warnte in dem neuerlichen eskalierenden Showdown: Es könnte eine “extrem starke Explosion” geben, sagte Nordkoreas UN-Botschafter.