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Wie viele Tote gibt es wirklich in den Desaster-Zonen der größten US-Flut aller Zeiten durch Tropensturm Harvey? Die US-Küstenwache, Nationalgardisten, die Polizei, die Feuerwehr und die Freiwilligen-Rettungsflotte “Cajun Navy” befreien weiterhin rund um die Uhr gestrandete Hochwasser-Opfer in der durch Harvey völlig devastierten Millionenmetropole Houston.

Die Lage ist inmitten steigender Flutpegel, anhaltender Regengüsse und wachsendem Chaos völlig unübersichtlich.

Die größte Sorge aber: Es ist völlig unklar, wie viele Menschen in den braunen Flutmassen umgekommen sein könnten. Offiziell bleibt die Opferbilanz der Behörden bei zehn Toten. Doch Polizeichef Art Acevedo hatte zuletzt ominös befürchtet: „Ich weiß nicht, wie viele Leichen wir finden werden…“

In TV-Berichten gaben Überlebende immer wieder an, dass sie mit eigenen Augen sahen, wie Menschen in der Fluthölle umkamen.

20.000 Menschen wurden in Notunterkünften untergebracht, doch der Strom Obdachloser reißt nicht ab.

Offiziell ist jedoch unterdessen: Mit 1244 Millimeter Niederschlag wurde der Rekord in den USA für den meisten Regen bei einem Zyklon gebrochen.