Erste Tote: Höllensturm Irma verwüstet Karibik


Irma
Print Friendly, PDF & Email

Mit Winden von 300 km/h fegte der stärkste Atlantik-Wirbelsturm aller Zeiten über die ersten Karibik-Inseln hinweg.

Es werden apokalyptische Verwüstungen befürchtet.

Erste Berichte von schweren Schäden treffen ein:

  • Zur Insel Barbuda, die als erste frontal vom Auge des Sturmes getroffen wurde, gab es seither keine Verbindung mehr, das Schicksal der 1600 Einwohner ist völlig ungewiss.
  • Schwere Schäden werden auch aus St. Martin gemeldet – sowohl aus dem französischen, als auch dem niederländischen Teil der Insel. In Videoaufnahmen sind überschwemmte und mit Trümmern übersäte Straßen zu sehen.
  • Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichnete die Schäden auf St. Martin and St. Barts als “hart und grausam”. Am geschossenen Flughafen von Sint Maarten wehten Trümmer vorbei. Es wurden die ersten beiden Todesopfer gemeldet. Die “meisten gemauerten Gebäude“ sollen eingestürzt sein, kamen Schreckensberichte aus St. Martin.
  • In St. Barts wurde das Feuerwehrhaus überschwemmt, die dringend benötigten Einsatzkräfte saßen selbst fest. Die Behörden riefen die Bürger auf, zu beten: “Möge Gott uns beistehen!”, so ein Statement der Lokalregierung.

Der Jahrhundertsturm, der sich seit 24 Stunden keinen Deut abschwächte, erreichte jetzt den Osten der US-Insel Puerto Rico.

Der Sturm soll am Wochenende Florida bedrohen. Gouverneur Rick Scott schienen die Superlativen auszugehen bei den Warnungen: Irma wäre größer, stärker und destruktiver als selbst Todessturm Andrew, der 1992 Südflorida verwüstete (85 Tote, 26 Mrd. Dollar Schaden).

Unklar ist aber noch die genaue Bahn: Laut letzten Brechungen könnte Irma knapp an Miami vorbeiziehen und erst in den Carolinas gegen die US-Küste krachen.

Previous 9/6: Ausgeträumt...
Next Irma pflügt durch die Karibik: Bilder wie nach Abwurf von A-Bombe