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Horror-Hurrikan “Irma” verlor über dem US-Staat Georgia mit Winden von nur mehr 40 km/h an Kraft.

Doch die Bilanz ist grauenhaft – und das Wirbelsturm-Drama in den USA noch lange nicht ausgestanden.

12,5 Millionen Menschen hatten beim Durchmarsch von Irma (Windstärke: 209 km/h) den Strom verloren, die Reparaturarbeiten könnten Wochen dauern, so die Behörden.

Vom “Grund Zero” des Irma-Desasters, der Inselkette “Florida Keys”, kommen apokalyptische Bilder der Zerstörung: Völlig verwüstete Orte stehen komplett unter Wasser.

Die Lage ist prekär: 10.000 Menschen sitzen fest. Die US-Marine entsandte den Flugzeug-Träger “USS Abraham Lincoln“, sowie die Kriegsschiffe “USS Iwo Jima” und “USS New York”, um die Vermisstensuche und Evakuierungen zu unterstützen.

In den USA liegt die Opferbilanz bei zehn Toten, in der Karibik kamen 34 Menschen um.

Sieben Millionen Menschen waren insgesamt evakuiert worden, bevor Irma  gegen die US-Küste an den “Keys“ und später nochmals am “Marco Island” krachte: Ihre Rückkehr kommt nur schleppend voran. In der Florida-Metropole Miami wurden Einwohner vom Betreten der Urlauber-Destination South Beach von der Polizei abgehalten. Die Aufräumungsarbeiten nach Sturmschäden und Überschwemmungen laufen dort gerade mit Hochdruck an.

Astronomische Schadenssummen wurden errechnet: US-Experte Joel Myers schätzte, dass Irma 100 Milliarden Dollar an Schaden angerichtet hat, Wirbelsturm “Harvey” davor in Texas sogar 190 Milliarden Dollar.

Nach Irmas Inferno herrscht auf einigen der verwüsteten Karibik-Inseln Anarchie und ein Versorgungschaos: Plünderer-Banden terrorisierten die devastierten Karibik-Inseln St. Martin, Saint Barthelem und die Virgin Island, wo 40 Schwerverbrecher während des Sturzes entkamen.