Trump rudert nach „Dinner-Deal“ über Mexiko-Mauer zurück


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Es sah zuerst  alles nach einem überraschend überparteilichen Dinner von Donald Trump und den Top-Demokraten aus – doch dann endete prompt alles wieder im Streit. Zuerst hatten sich der Präsident mit den Oppositionsführern Chuck Schumer und  Nancy Pelosi bei chinesischem Essen mit Schokotorte gestärkt.

Dabei soll ein überraschender Deal ausgehandelt worden sein, hieß es zunächst. Das Demokraten-Duo verlautete, dass ihre Partei Trump bei einer Kongressabstimmung zur Legalisierung von Einwanderer-Kindern („Dreamer“) unterstützen würde.

Im Gegenzug würden die „Dems“ einer Verstärkung des Grenzschutzes zustimmen.

Hochbrisant aber: Trump hätte bei dem Dinner-Deal eingewilligt, den Bau der Mexiko-Mauer aufzuschieben. Doch am Morgen nach dem „produktiven Abendessen”, so Schumer, schien Trump politisch verkatert.

Er stritt das angebliche Übereinkommen ab. Und: „Die Mauer wird gebaut!“ Trump reagierte damit wohl auf einen Aufstand seiner Basis. Der Bau der Mexiko-Mauer war eines seiner zentralsten Wahlkampfversprechen.

Bei jedem Auftritt hatte er gejohlt, dass er als Präsident eine “wunderbare Mauer” errichten und Mexiko dafür bezahlen werde.

Harte Kritik kam von extrem rechten Kommentatoren auch, da Trump nun offenbar gegenüber den “Dreamern” Herz zeigt. “Amnesty Don”, verspottete ihn das rechte Web-Portal “Breitbart News” seines Ex-Beraters Steve Bannon.

Abgesehen von dem Zank ist aber auffällig: Trump sucht seit Kurzem immer öfter die Kooperation mit den Demokraten – sehr zur Irritation der Republikaner-Parteiführung.

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