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Kommt des bei der ersten „UN-Woche“ von Donald Trump zur positiven Überraschung? Es verdichten sich im Umfeld des US-Präsidenten die Gerüchte, dass der US-Präsident nun eventuell doch keinen Ausstieg aus dem Pariser Klimavertrag plant.

Laut dem Wall Street Journal hätten US-Vertreter bei einem Ministertreffen in Montreal (Kanada) signalisiert, kompromissbereit zu sein. Mögliche Nachverhandlungen wurden angedeutet.

In die gleiche Kerbe schlug auch Außenminister Rex Tillerson in einem TV-Interview: Unter den „richtigen Bedingungen“, so Amerikas Top-Diplomat, könnten die USA weiterhin mit anderen Nationen zusammenstehen, „besonders angesichts der großen Herausforderung“, so Tillerson. Trump hatte im Juni bei einem der kaltschnäuzigsten Alleingänge seiner „Amerika Zuerst“-Präsidentschaft den Ausstieg der USA aus dem Klimaabkommen angekündigt. Es war ein Affront gegen die ganze Welt.

Doch führten die beiden jüngsten Hurrikan-Katastrophen (Irma, Harvey) zum Sinneswandel bei Trump? Das Weiße Haus dementierte – aber eher schwammig. Mit Spannung wird daher Trumps große Rede vor der UN-Hauptversammlung am Dienstag erwartet.