Volltreffer: Horror-Hurrikan Maria fegt über Puerto Rico


Maria
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Monstersturm “Maria” krachte Mittwochmorgen gegen Puerto Rico – mit Windstärken von 249 km/h, nur drei Stundenkilometer unter der Hurrikan-Top-Kategorie 5.

Der US-Insel mit 3,3 Millionen Einwohnern droht die größte Wirbelsturm-Katastrophe aller Zeiten. Das Auge des Sturmes ging nahe des Ortes Yabucoa im Südosten an Land, der Sturm zog dann eine Schneise der Verwüstung quer durch die Insel – knapp vorbei auch an der Hauptstadt San Juan (390.000 Einwohner).

Zwei Drittel der Insel wurden von Winden in Hurrikan-Stärke erfasst, berichtete der Sender CNN. Die Windböen waren so heftig, dass zwei Messstationen des “National Weather Service” zerstört wurden.

Ein kompletter Stromausfall wurde aus der Stadt Fajardo gemeldet. In den Notruf-Zentralen liefen die Telefone heiß: Doch Rettungskräfte konnten Menschen aber vorerst nicht zu Hilfe kommen, während der Hurrikan noch entfesselt tobte.

10.059 Menschen hatten vor dem Eintreffen des Sturmes in Notunterkünften Zuflucht gesucht, sagte Gouverneur Ricardo Rosselló. Maria ist der erste “Kat-4”-Hurrikan über Puerto Rico seit 85 Jahren. Eine Sturmflut von fast drei Metern wurde erwartet, verheerende Überflutungen in Küstenregionen befürchtet.

Maria nimmt nun Kurs auf die Turks- und Caicosinseln. Der Horror-Hurrikan soll diesmal jedoch an Florida vorbeiziehen.

Laut einigen Wettermodellen könnte der Sturm nächste Woche aber die US-Ostküste von Washington, New York bis Boston beeinträchtigen.

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