Trump warnt Kim: US-Militärschlag wäre „vernichtend“


Kim
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Der Showdown zwischen US-Präsidenten Donald Trump und Nordkorea-Diktator Kim Jong-un wird immer gefährlicher. Dienstag goss Trump neuerlich Öl ins Feuer: Bei einer Pressekonferenz mit dem spanischen Premierminister Mariano Rajoy warnte er Kim neuerlich, dass ein amerikanischer Militärschlag „vernichtend“ wäre. Amerika sei „total vorbereitet“, so Trump, die „militärische Option“ zu wählen, sollte es nötig sein, legte der Oberkommandierende nach.

Die kriegerische Rhetorik schaukelt sich immer weiter auf.

Es bliebt nicht mehr nur bei Worten: Das KP-Regime verstärkte jetzt sogar seine Verteidigungsanlagen an der Ostküste – nur Stunden, nachdem Außenminister Ri Yong Ho behauptete, Trump hätte mit seiner Serie wüster Tweets dem Staat den Krieg erklärt.

Der neue Höhepunkt im eskalierenden Krieg der Worte löste Schockwellen um den Globus aus: In Asien gab es Kursrutsche.

In einer Demonstration der Stärke flog eine Bomberstaffel der US-Luftwaffe an Nordkorea vorbei.

Pjöngjang kocht: Nach Trumps angeblicher “Kriegserklärung” hätten die Streitkräfte nun das Recht, US-Kampfjets abzuschießen, erklärte Außenminister Ri.

Das Weiße Haus musste klarstellen, dass es keinerlei Kriegserklärung seitens Trump geben würde. Der US-Präsident hatte Gegenspieler Kim dafür aber mehrmals als “kleinen Raketen-Mann” verspottet. Er drohte sogar mit der Ermordung von Kim: “Der wird nicht mehr lange am Leben sein”, twitterte Trump.

Experten sind alarmiert über das immer krassere Kriegsgetöse beider Seiten: Mit solchen Drohungen könnten beide Staaten in einen Atomkrieg stolpern, wird gewarnt.

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