Puerto Rico? Nordkorea? “NFL-Twitterer” Trump ist gar nicht abgelenkt…


Trump
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Mit seinem Kleinkrieg gegen Football-Player hat der US-Präsident die Puerto-Rico-Katastrophe komplett verschlafen: Das Desaster in dem US-Territorium könnte leicht zu Trumps Katrina werden.
Seit einer Woche sind die 3,4 Millionen Einwohner der US-Karibikinsel (allesamt US-Staatsbürger) praktisch sich selbst überlassen – ohne Strom, Benzin, Nahrung oder Wasser. Erst Dienstag dämmerte Trump, dass Hilfelieferungen nötig sein könnten.
Jetzt doziert er, dass dies gar nicht so leicht sei: Denn Puerto Rico sei “eine Insel”, erläuterte er. Da könne man nicht einfach Hilfssendungen mit Lastern senden, wie zuvor in Texas oder Florida. Am Dienstag will er immerhin die Desaster-Insel besuchen.
Einwohner beschreiben das Leiden auf der völlig devastierten Insel als “pure Hölle”. Die medizinische Versorgung ist fast vollständig zusammengebrochen, es gibt deshalb weitere Todesopfer. Ärzte bitten dringend um Hilfe.
Trump schickt jetzt immerhin endlich Kriegsschiffe nach Puerto Rico zur Hilfeleistung, darunter das Spitalsschiff „USS Comfort“.
Trump wird vehement kritisiert, wonach er durch seine Obsession mit den NFL-Protesten während der US-Hymne völlig falsche Prioritäten gesetzt hätte. Der Twitterich regierte grantig: „Ich war überhaupt nicht abgelenkt dadurch…“

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