Warten auf Hilfe: Trump lässt Puerto Rico völlig im Stich


Puerto
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Das Verssagen der US-Regierung bei der Hilfe der von Hurrikan “Maria” verwüsteten Karibikinsel Puerto Rico erreichte “Katrina”-Dimensionen: Donald Trump verbreitet Jubelmeldungen, welch “tollen Job” seine Katastrophenhelfer leisten, doch die Hilferufe aus der Desaster-Zone werden immer dramatischer.

Fast zwei Millionen Menschen haben keinen Zugang zu Trinkwasser, die Nahrungsmittel gehen aus, die medizinische Versorgung ist fast komplett zusammengebrochen.

Hilfslieferungen aus den USA stecken in 8500 Containern im Hafen von San Juan fest, es fehlen die LKW-Fahrer, die Logistik und oft auch der Sprit zur Auslieferung von Nahrung, Wasser oder Medikamenten an Hilfsbedürftige.

Trump hat nun endlich – nach einer Woche des Zuwartens – den “Jones Act” außer Kraft gesetzt, der die Anlieferung von Nachschub am Schiffsweg erschwert hat.

Doch die Kritik an der laxen Reaktion Washingtons auf die größte Hurrikan-Katastrophe dieser Sturm-Horrorsaison wird immer lauter. Die Situation verschlimmert sich täglich: Auch die Mobilfunknetze sind weiterhin großteils inoperabel, Hunderttausende Menschen wissen immer noch nicht, ob Familienmitglieder, Verwandte oder Freude noch am Leben sind.

Der Schaden von Maria wird bereits auf 95 Milliarden Dollar geschätzt.

Eine Vertreterin der Heimatschutz-Ministeriums behauptete unterdessen fröhlich, dass die Reaktion der Bundesregierung eine „Good News“-Story sei…

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