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Nach dem schlimmsten Massaker der US-Geschichte bei einem Maschinengewehr-Anschlag auf ein “Country”-Musikfestival in Las Vegas (59 Tote, 527 Verletzte) gerät jetzt die philippinische Freundin des Massenmörders Stephen Paddock (62) ins Visier der Behörden: Marilou Danley wurde nach ihrer Rückkehr von den Philippinen von FBI-Polizeibeamten in Empfangt genommen.

Die 62-Jährige, die mit Killer Paddock in einer stillen Pensionistensiedlung im Mesquite (bei Vegas) lebte, saß während der Ankunft in einem Rollstuhl.

Entgegen früherer Behauptungen der Ermittler gilt sie jetzt als mögliche verdächtige Komplizin bei dem Blutbad. Vor allem: Was wusste sie über die Vorbereitungen für das Massaker?

Immerhin hatte der Massenmörder ein Arsenal mit 47 Schusswaffen, darunter 16 Sturmgewehren, angelegt. Die Ex-Casino-Hostess hatte zwei Wochen vor dem Anschlag die USA verlassen. Laut Reports soll der Killer 100.000 Dollar in die Philippinen überwiesen haben.

Auch der Lebenslauf von Danley ist dubios: Einmal war sie gleich mit zwei Männern verheiratet.

Von den Verhören mit der Frau erwarteten sich die Ermittler vor allem mögliche Aufschlüsse über das Motiv des Attentäters? Immer noch ist unklar, warum aus einem unbescholtenen, pensionierten Buchhalter der perfideste Todesschütze aller Zeiten wurde.

Bekannt wurde auch, dass Paddock die Wochen vor dem Massaker Psychopharmaka gegen Depressionen eingenommen hatte.