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Immer alarmierendere Details werden bekannt über das Doppelleben des Maschinengewehr-Monsters Stephen Paddock (64), der in Las Vegas 58 Konzertbesucher erschoss und fast 500 Opfer verwundete.

Der Killer könnte auch einen Anschlag auf das “Lollapalooza Festival” mit zahlreichen Rap-Stars in Chicago im August geplant haben. Unter den 400.000 Besuchern befand sich auch Malia Obama (19), die Tochter des Ex-Präsidenten.

Laut TMZ hatte Paddock zwei Zimmer im Blackstone Hotel gebucht, mit bester Sicht auf Festival-Gelände im Grant Park. Er tauchte jedoch trotz der Reservierung nie auf: Offenbar hatte der unauffällige Rentner mit einem mörderischen Doppelleben mögliche Attentatspläne damals verworfen.

Der Massenmörder könnte zehn Tage vor dem Attentat in Las Vegas ein weiteres Musik-Festival im Visier gehabt haben. Er wollte Suites im Apartment-Komplex “Ogden” während des “Life is Beautiful”-Festivals vom 22. Bis 24. September buchen, so Ermittler. Das fand am gleichen Ort statt wie das Country-Festival, das der Schütze in ein “Killing Field” verwandelt hatte.

Die Ermittlungen weiten sich unterdessen aus: Chefermittler Sheriff Joseph Lombardo äußerte den Verdacht, dass der Killer mögliche Komplizen hatte. Es wäre fast unvorstellbar, dass er das Waffenarsenal (23 Schusswaffen) und 22 Kilo Sprengstoff “ohne jegliche Hilfe” in die “Mandalay Bay”-Luxussuite geschafft hat.

Die Polizei fahndet auch nach einer mysteriösen Frau, mit der Paddock die Tage vor dem Massaker gesehen worden wäre.

Neben dem Blutbad wollte der Psychopath offenbar auch ein Feuerinferno auslösen: Laut der Zeitung “Las Vegas Review Journal” feuerte Paddock zahlreiche Schüsse auch auf  Treibstoff-Tanks am an das Festivalgelände angrenzenden Flughafen der Glückspiel-Metropole: Er wollte sie offenbar zur Explosion bringen.