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Kein “Happy End” für Hollywood dieses Jahr – und daran ist nicht nur Sex-Mogul Harvey Weinstein schuld.

Die wöchentlichen Desaster im Boxoffice, die den Studiennbossen bereite den ganzen Sommer versauten, kulminieren weiter. Wegen den Serienflops sehen sich Manager zu drastischen Notmaßnahmen gezwungen, berichtete die Branchen-Website “shwobiz411”: Filme, die in leeren Kinosälen flimmern, werden früher als geplant aus dem Programm genommen.

Prominentestes Opfer der Radikalkur: Das Studio “Warner Bros.” winkt mit der weißen Fahne bei der Sequel des Kultepos “Blade Runner”, der trotz fabelhafter Filmkritiken in drei für die Studiobosse wohl lähmenden Wochenenden magere 66 Millionen Dollar einspielte. Der Streifen wird nur mehr in 855 Kinosälen gezeigt, die Zahl soll in den nächsten Wochen weiter reduziert werden.

Ein ähnliches Schicksal trifft Tom Cruises “Amercian Made”, der für Universal bisher nur 43 Millionen Dollar einspielte.

Und dieses Wochenende droht das nächste Debakel: Die Big-Budget-Produktion “Geostorm” dürfte zum Rohrkrepierer werden, wie auch der Krimi “Snowman”.

Hollywood erlebt eines der schlechtesten Filmjahre seit den Neunzigern, zuletzt wurde lediglich die Neuauflage des Horror-Klassikers “IT” zu einem der wenigen Hits in diesen “Annus horribilis”.