Print Friendly, PDF & Email

Ist er noch zu retten? Jetzt begann Donald Trump einen Streit mit der Witwe des in Niger gefallen Soldaten La David Johnson.

Seit der Vorwoche eskaliert die Affäre um ein angebliches Eiskalt-Telefonat des US-Präsidenten mit der schwangeren Myeisha Johnson, die mit ihren zwei Kindern gerade am Weg zum Flughafen war, um den Sarg ihres toten Gatten in Empfang zu nehmen.

Die 24-Jährige brach Montagmorgen auf ABC ihr Schweigen: Nach dem Anruf des Präsidenten hätte sie noch mehr geheult, schluchzte die Frau. Und: Sie wäre auch wütend gewesen, als der Oberkommandierende offenbar den Namen ihres Gatten nicht wusste.

Trump – in einer offensichtlichen politischen Harakiri-Aktion – begann prompt einen Streit mit der trauenden Witwe: “Ich habe von Anfang an seinen Namen ausgesprochen”, twitterte er nur Minuten nach dem aufwühlenden Interview. Er bezichtigt die Witwe damit der Lüge.

Der Republikaner hatte sich davor auch öffentlich gezankt mit Florida-Abgeordneten Frederica Wilson, die das herzlose Telefonat publik machte. Trump beschimpfte sie als “Verrückte”.

Selbst treue Verbündete des Präsidenten sind fassungslos über den irren Showdown von Trump mit Angehörigen gefallener Soldaten.