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Neuer Tag, neuer Streit: Donald Trump eskalierte Dienstagmorgen den ekelhaften Krieg der Worte mit einem Senator seiner eigenen Partei – Bob Corker aus Tennessee.

Der hatte in einer Serie an Interviews im US-Frühstücksfernsehen an den Präsidenten appelliert, bei der Ausarbeitung der Steuerreform “Profis” ranzulassen. Er solle sich bei den ersten Verhandlungsrunden für Gesetzesvorlagen zur geplanten Steuersenkungen vorerst raushalten.

Die ätzenden Kommentare kamen nur Stunden vor einem Arbeitsmittagessen, zu dem der Präsident Republikaner-Kongressmitglieder ins Weiße Haus geladen hatte.

Trump explodierte via Twitter in einem neuen Wutanfall: Er machte Corker als unbeliebten Senator herunter, der in seinem Heimatstaat Tennessee nicht einmal als “Hundefänger” gewählt werden – und sich jetzt bei Steuersenkungen querlegen würde.

Corker bezeichnete daraufhin den Oberkommandierenden indirekt als Lügner.

Mit der neuerlichen Fehde mit Mitgliedern seiner eigenen Partei schießt sich Trump selbst ins Knie: Senatoren wie Bob Corker, aber auch John McCain, der Trump immer derber in die Parade fährt, könnten die vom Präsidenten versprochene “größte Steuersenkung der US-Geschichte” leicht zum Entgleisen bringen. Es wird jedenfalls mit einer Luft zum Schneiden gerechnet bei dem “Lunch”. Mahlzeit.