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Ist es die erste Bombe – oder wieder ein Schnarcher? Eine “Grand Jury” (Geschworenengruppe) genehmigte die erste Anklage als Resultat der Kremlgate-Untersuchungen von FBI-Sonderermittler Bob Mueller.

Der Ex-FBI-Chef wurde im Mai bestellt, um mögliche Absprachen zwischen dem  Wahlkampfteam von Donald Trump mit Moskau, sowie mögliche Justizbehinderungen durch den US-Präsidenten selbst zu untersuchen.

Die Anklageschrift wurde vorerst versiegelt, berichtete CNN. Völlig unklar ist daher: Gegen wen richtet sich die Anklage? Und was sind die Straftaten? Genau wegen dieser Ungewissheit ist die Brisanz der Entwicklungen derzeit schwer zu bewerten.

Klar ist jedoch: Die erste Anklage ist ein Meilenstein bei den Mueller-Investigations. CNN berichtet auch, dass es schon ab Montag zu einer Verhaftung kommen könnte.

Trump und sein Team gaben sich auffällig wortkarg nach den “Breaking News”. Dabei war der Präsident noch Stunden vor der Grand-Jury-Entscheidung in die Offensive gegangen gegen die Mueller-Ermittlungen. Die ganze Russencausa sei ein “Scherz”, wiederholte sich Trump, die Ermittlungen “reine Geldverschwendung”.

Team Trump erhöhte auch neuerlich das Tempo mit Verbal-Attacken gegen Lieblings-Feindin Hillary Clinton: Man solle besser ihre Moskau-Connection prüfen, wurde gelästert, nachdem sie als Außenminister während der Obama-Ära einen Uran-Deal mit Russland genehmigt hatte – angeblich nach Erhalt von Spenden für die Charity “Clinton-Foundation”.