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Horrorwoche für die Republiakner: Jetzt wurde Alabama-Kandidat Roy Moore der Sexübergriffe vor fast vier Jahrzehnten bezichtigt, berichtet die Washington Post.

Der extrem rechte und ultra-religiöse Konservativen-Kandidat bei den Nachwahlen in dem Süd-Staat stürzt Trumps GOP in die nächste schwere Krise – und das ausgerechnet in der Woche einer schweren Wahlschlappe.

Moore, der als Religions-Fanatiker und Schwulen-Hasser zweimal seinen Job als Alabama-Höchstrichter verlor,  soll 1979 als 32-Jähriger einen Teenager (14) geküsst und zu sexuellen Handlungen genötigt haben. Er bestreitet den Vorfall. Drei weitere Frauen erzählten über ähnliche Vorfälle.

Für die Republikaner jedoch wird der Kandidat zum Albtraum: Es droht der Verlust des Senatssitzes an die “Dems”, was in dem ultrakonservativen US-Staat einer Sensation gleichkommen würde.

Moore hatte sich in den Vorwahlen gegen den Kandidaten des Establishments, Luther Strange, durchgesetzt. Kann er jetzt noch ausgetauscht werden?

Die Nachwahl ist für den 12. Dezember angesetzt.

Update: Senats-Führer Mitch McConnell urgierte Moore, als Kandidat zurückzutreten.