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Donald Trump Jr., der Sohn des heutigen Präsidenten, soll während des Wahlkampfes 2016 von Mitarbeitern von Julian Assanges umstrittener Website Wikileaks kontaktiert worden sein, um bei der Verbreitung von Infos behilflich zu sein, berichtet das Magazin “The Atlantik”.

Don Jr. reagierte prompt auf die „Breaking News“: Stunden nach dem Platzen der nächsten Bombe in der Russen-Saga veröffentlichte er via Twitter die angeblich gesamte Kommunikation mit Wikileaks, die via “Direct Messages” auf der Plattform stattfand.

Rasend viel wurde auf diesem Kanal nicht besprochen, doch Trump Jr. erkundigte sich über angeblich bevorstehende Veröffentlichungen auf Wikileaks, die der Trump-Vertraute Roger Stone kryptisch in Aussicht gestellt hatte.

Tatsächlich veröffentlichte Assange dann am 20. September 2016 zahlreiche der von russischen Hackern gestohlenen Demokraten-E-Mails.

Die Leaks schadeten Hillary Clinton und überschatteten das Wahlkampf-Finale.

Mit den Enthüllungen am Montag werden nun neuerlich Kontakte von Don Jr. mit Russen oder Verbündeten Moskaus bekannt – im Sommer bereits war ein Meeting mit einer Gruppe russischer Kontaktleute aufgeflogen.