Warum die „Dems“ Clintons Sexskandale plötzlich verdammen


Clinton
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Inmitten der Orgie an Missbrauchsskandalen mächtiger Männer platzen neue Enthüllungen über (S)Ex-Präsidenten Clinton: Vier Frauen sollen den Demokraten der Sex-Attacken bezichtigen, so Buchautor Ed Klein. Zu den Belästigungen wäre es in den Nullerjahren gekommen, als Clinton mit Playboy-Milliardär Ron Burkle um die Welt jettete. Den Privtajet hätten sie „Air F…. One“ getauft. Schockierend: Die Opfer sollen Teenager gewesen sein.

Ob die Anschuldigungen der Wahrheit einsprechen, ist schwer einzuschätzen. Autor Klein ist als notorischer Clinton-Hasser verschrien und genießt einen nicht ganz astreinen Ruf.

Fest steht aber: Angesichts der Lawine an Anschuldigungen über sexuelle Übergriffe, die Hollywood, die Medien, die Sportwelt und die Politik bis ins Mark erschüttern, werden auch die alten Clinton-Skandale neu diskutiert – und eingeordnet.

Der Playboy-Präsident hatte bekanntlich eine Affäre mit der Praktikantin Monica Lewinsky gehabt, die begann, als die Kalifornierin gerade 21 Jahre alt war. Gegen den damaligen Präsidenten wurde nach dem größten Sex-Skandal der US-Geschichte ein Amtenthebungsverfahren wegen des Verdachts auf Meineids angestrengt, das jedoch im Senat scheiterte.

Demokraten und Liberale hatten bisher Clintons Affären als Privatsache abgetan und die Republikaner der politischen Hexenjagd bezichtigt. Jetzt kommt es offenbar zum Meinungsumschwung:  Eigentlich hätte Clinton damals allein aus moralischen Gründen zurücktreten sollen, sagte Demokraten-Senatorin Kirsten Gillibrand.

Liberale Kolumnisten fragen sogar: Hatte Ken Starr doch recht? Der damalige Sonderermittler war von den “Dems” stets als ultrakonservativer Eiferer abgekanzelt worden, der Clinton mit allen Mitteln einen Strick drehen hatte wollen. Jetzt aber wird in den Raum gestellt, dass die Clintons doch selbst zumindest mitschuldig waren an den vielem Skandalen. Verglichen wird die turbulente Clinton-Ära mit jeder von Barack Obama, der weitgehend skandalfrei regierte und als hochinteger gilt.

Die neue Debatte um Bills Sexskandale sehen viele Top-Demokraten auch als gute Gelegenheit, das fast drei Jahrzehnte lange Kapitel der Clintons in der Parteigeschichte abzuschließen. Nach der blamablen Niederlage von Hillary gegen Außenseiter Trump sehnt sich die Partei nach einem Comeback – ohne den Clintons…

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